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Ausstellung

„Es zählt weder der, der pflanzt, noch der, der gießt, sondern nur der das Gedeihen ermöglichende Gott.“

(Das Kapitel 3 des Briefes I des Heiligen Paulus an die Korinther) 

 


„Die Bäume lügen nicht“

Dr. Gyula (Julius) Folly

 


„Unser Arboretum ist nicht einfach ein Arboretum wie alle anderen. Es ist nicht nur eine besondere Sammlung von Zedern und Zypressen, sondern auch die Geschichte unserer Familie. „

Dr. Folly Réka

 


Das Arboretum gehört seit 1997 zu dem in erhöhtem Maße geschützten Gebiet des Nationalparks des Balaton-Oberlandes. Die ältesten gepflanzten Bäume sind 115 Jahre alt.
Obwohl das Arboretum klein ist, sind seine dendrologischen Werte international anerkannt. Die aus Immergrün bestehende Sammlung ermöglicht es die Nadelbäume nach einer botanischen Systematik vorzustellen und sie als Basis für den Unterricht zu nutzen. 

Zum Naturschutzwert des Arboretums trägt auch das Rotsandstein-Vorkommen aus dem Perm innerhalb des umzäunten Gartens bei. Außerdem steht hier ein Eichenwald, der als eine ursprüngliche Gemeinschaft von Organismen verschiedener Arten des Areals betrachtet werden kann.

Die Familie Folly baut neben dem Betrieb des botanischen Gartens auch Gewürzkräuter an und betreibt darüber hinaus eine Baumschule, in der Setzlinge, Sträucher und Büsche verschiedener Größen für die Besucher zum Kauf erhältlich sind.
Die vom Arboretum vertretene Qualität und Auswahl eigener Produkte der Familie Folly sind eine wichtige Einnahmequelle.

Auf dem Areal des Arboretums gibt es im ehemaligen Kelterhaus, das bereits im Jahr 1858 errichtet und bis zum Jahr 2020 als Weinkeller der Familie Folly genutzt wurde, auch eine Ausstellung.

Nach dem Umbau und der Modernisierung des Kelterhauses finden dort im Rahmen der Ausstellung verschiedene Veranstaltungen statt.

Das zentrale Element der Ausstellung bildet eine Videovorführung, durch die den Besuchern sowohl die hiesige Flora und Fauna, als auch die Geschichte der Eigentümer, also der Familie Folly und auch die Geschichte des Arboretums nähergebracht werden. 

Sie können nach Herzenslust auf den gewählten Wegen und Routen das gesamte Areal bewandern und alles kennen lernen, was das Arboretum Folly – schon seit 115 Jahren – zu bieten hat.

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt.

Das Zusammenspiel vieler Berufe und die in das Projekt geflossene Arbeit lässt seine Gäste erfahren und erleben:

„Folly“ ist der Garten Eden des Balatons.

„Mein Vater widmete viel Zeit und Energie der Pflege und Entwicklung des Arboretums. Ich bin stolz darauf, dass unsere Familie die einzige in Ungarn war, die den von unserem Urgroßvater 1905 gegründeten Garten bewahrt, gepflegt und bereichert hat. Dieses Verantwortungsgefühl war für mich das Entscheidende, als ich seine Frage, ob ich ihm helfen könne, mit Ja beantwortet habe. Mein Mann, meine drei Kinder und ich zogen damals aus Budapest, wo ich bis dahin als Zahnärztin arbeitete, nach Hause. Unser Urgroßvater pflanzte die ersten Bäume, unser Großvater arbeitete trotz des Kommunismus weiter, und dann brachte unser Vater die gestohlenen Gebiete zurück und öffnete den geschätzten Schatz der Familie für die Öffentlichkeit. Wir, die vierte Generation, versuchen nun, zu ihrer Größe heranzuwachsen.“

Dr. Folly Rèka

 


Im 17. Jahrhundert war Kisörsi schon im Besitz der Familie Eszterházy. Da aber Károly (Karl) ohne einen Erben verstorben ist, wurde das ca. zwölf Hektar umfassende Gebiet in einer Versteigerung zum Eigentum des Landguts- und Mühlenbesitzers Istán (Stephan) Csigó und später dann zum Eigentum seines Sohnes, den Parlamentsabgeordneten Pál (Paul) Csigó.  
Páls Sohn, Kálmán (Kaloman) Csigó, wurde an der Wiener Universität zum nahen Freund von Mátyás (Mathias) Gyula (Julius) Folly, der die Familie auf ihrem Gyulakeszier Landgut besuchte.

Genau hier beginnt die Geschichte des Arboretums Folly, da sich der Pécser Arzt Dr. Mátyás Gyula Folly bei einem Besuch in Elza Csigó verliebte und diese 1989 geheiratet hat.
Elzas Schwester Aranka, die nie geheiratet hat, baute zu dieser Zeit Wein auf dem Kisörser Berg an und hat dem Gründer des heutigen Arboretums (Mátyás Gyula Folly) das Gebiet zum Geschenk gemacht.

 

Im Jahr 1905 pflanzte er zum ersten Mal Tannenbäume, aber auch Exoten, anstelle des ehemaligen Eichenbestandes auf dem Hügel. Er versuchte, Arten zu sammeln, die das lokale gemäßigte Klima des Plattensees gut nutzten und Trockenheit gut vertrugen. Er pflanzte hauptsächlich Pflanzen mediterranen Ursprungs und ähnlicher Gebiete anderer Teile der Welt.
Der damals angelegte Bestand, rund um eine Statue der Heiligen Maria, bildet bis heute den Kern der Sammlung des heute einzigartigen Arboretums.
Auf dem größeren Teil des Gebietes wird auch heute noch Wein angebaut.

 

Später haben der Sohn von Mátyás Gyula Folly, namens Gyula und sein Enkel, der Agraringenieur Gyula, die Arbeiten fortgesetzt, obwohl das Gebiet zwischenzeitlich verstaatlicht wurde.
Nach der Wende hat die Familie im Rahmen einer Entschädigung das Gebiet leider nicht zurückbekommen. Deshalb haben sie die früheren Ländereien der Familie zurückgekauft.


In der Familie Folly folgte ein Gyula auf den nächsten, bis zur vierten Generation.
Heute gehören das Arboretum, die Weinberge und die Winzerei den Urenkelkindern des Gründers.
Unter der Führung von Réka Folly und ihres Mannes Peter Werner beschäftigt das Unternehmen 50 Mitarbeiter.
Auf dem ganzjährig besuchbaren 5 Hektar umfassenden Gebiet wachsen 400 Arten von Nadelbäumen, 200 Arten Laubbäume und Sträucher, Büsche und mehrere tausend Blumenstauden.
Das Mikroklima des Arboretums verfügt über eine höhere Luftfeuchtigkeit, die den submediterranen Pflanzen und deren Entwicklung zu Gute kommt.

„Die Liebe, der Glaube und die harte Arbeit unserer Vorfahren finden sich zwischen den Bäumen.  Deshalb ist es für uns viel mehr als ein Spektakel im dendrologischen Sinne und macht unseren Garten zu etwas Besonderem für Besucher, die die besondere Atmosphäre sofort spüren.“

Dr. Réka Folly
 

Keresés